Weinlagen
Rauenthaler Baiken
11,5 ha (1688 „Baiken" bzw. „Bayken"; Name leitet sich von ahd. bougen = biegen her und beschreibt die Lage in einer Beuge des Rauenthaler Berges zum Sulzbach hin); steiler Südhang mit Neigungen bis zu 60%; höchstbewertete Lage des Rheingaus.
Rauenthaler Gehrn
13,9 ha (1688 „ufm giren"; von ahd. ger = Speer, womit das keilförmige, einer Speerspitze gleichende Geländestück früher bezeichnet wurde); steiler, nach Süden und Südwesten gerichteter Hang.
Rauenthaler Wulfen
4,1 ha (bereits vor 1211 erwähnt; 1600 als „Wüllfen" bzw. „Wülffen" = rundliche Bodenerhebung bezeichnet); Südlage.
Rauenthaler Langenstück
4,9 ha (im 15. Jahrhundert „langenstuck";
benannt nach der Geländeform); beginnt am westlichen Fuß des Rauenthaler Berges und umschließt in mehreren Terrassen die Lagen Baiken und Gehrn.
Eltviller Taubenberg
5,6 ha (Flurname seit 1558 in unveränderter Schreibweise; die als Fruchtbarkeitssymbol geltenden Tauben könnten bei der Namensgebung Pate gestanden haben); südöstlich an den Rauenthaler Berg anschließender Südhang.
Rauenthaler Rothenberg
1,0 ha benannt nach der rötlichen Farbe des Bodens, bedingt durch Ferritoxide.



